Duschen Ratgeber und Tipps

Das Duschen gehört zum alltäglichen Ritual der meisten Menschen weltweit. Generell versteht man darunter die schnelle Reinigung, mit Hilfe von kaltem oder vorzugsweise warmen Wasser, welches von oben auf den Körper hinunter regnet. Ebenso wie die Badewannen gibt es hier keine eigentliche “Erfindung”. Das Duschen wurde nur immer mehr dem menschlichen Leben angepasst. Heutzutage versteht man unter dem Begriff entweder die eigentliche Einrichtung oder den Vorgang.

Die ersten technologischen Errungenschaften in dem Bereich, gab es schon in der Antike. Griechen und Römer legten Leitungen und konnten sich so problemlos beregnen lassen, anstatt sich, wie sonst üblich, mehrere Eimer mit Wasser über den Kopf zu schütten. Trotzdem war die Dusche eine seltene Erscheinung. Die Badewanne machte über Jahrhunderte das Rennen, was bevorzugte Einrichtungen zur Körperpflege betraf. Erst das Militär machte die Dusche zum massentauglichen Werkzeug. Hier wurde aus der Not eine Tugend. Da das französische Militär Angst vor Infektionen oder Krankheiten hatte, angesichts der großen Armeen, wurde das Duschen eingeführt. Nicht also um zu entspannen oder betont auf die Körperpflege zu achten. Hier stand der Faktor Zeit und Sicherheit im Vordergrund. Die Duschen waren die schnellste Möglichkeit, eine große Anzahl an Menschen zu reinigen. Das auslaufende 19te Jahrhundert fand, dank dieser ersten Einsatzfelder der Dusche, eine große Verbreitung weltweit. Duschen wurden zur Standardeinrichtung in Badezimmern, aber auch öffentlichen Gebäuden wie Badeanstalten oder Kasernen.

Im Vergleich zum Baden in einer Wanne, steht das Duschen mehr unter dem Gesichtspunkt der schnellen Reinigung. Entspannung kann natürlich auch unter einer Dusche empfunden werden, aber in der mobilen und rasanten Welt der Neuzeit, ist Geschwindigkeit ein größerer Aspekt. Im Gegensatz zur Badewanne, erfordert das Duschen keine Vorbereitungszeit um Wasser einzulassen, sondern kann innerhalb weniger Minuten genutzt werden. Kleinere Wohnungen verzichten sogar auf eine Badewanne und bieten nur Duschkabinen an. Die handelsübliche Kabine ist dabei ein kleiner, quadratischer Bereich, abgetrennt vom restlichen Raum durch eine Plexi- oder Echtglasscheibe, sowie einem Becken am Boden. Dieses sorgt dafür, das das Wasser nicht durch das ganze Zimmer läuft. Ein weiterer Vorteil ist die Sparsamkeit der Duschen. Hier wird nur ein Bruchteil des Wassers verwendet, welches man für eine Badewanne benötigen würde. Im Grunde genommen sind es aber keine Alternativen, die man gegeneinander ausspielen sollte. Sowohl die Badewanne, als auch die Dusche, haben ihre Daseinsberechtigung.